Unsere Webseite befindet sich seit 19. Juni im Relaunch.
Wir bitten um wenige Wochen Geduld.

ÜBER SUKUMA

Sukuma arts e.V. entwickelt Projekte, die Gutes Leben heute und morgen für uns und für alle fördern. Im Mittelpunkt steht dabei die Unterstützung, Stärkung und Aktivierung einer verantwortungsbewussten Zivilgesellschaft und die Herausbildung eines rücksichtsvollen Umgangs mit Mensch und Natur.

Selbstverständnis

Der Verein Sukuma arts e.V. engagiert sich für ökologisch und sozial nachhaltige Lebens- und Konsumstile. Wir zeigen partizipations- und alltagstaugliche Handlungsmöglichkeiten auf. Im Mittelpunkt stehen dabei die Unterstützung, Stärkung und Aktivierung einer verantwortungsbewussten Zivilgesellschaft.

Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die Sukuma-Projekte richten sich an den Zielen und Konzepten der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und dem Globalen Lernen aus.

Die Mastrichter Erklärung von 2002 definiert Globales Lernen als „Bildungsarbeit, die den Blick und das Verständnis der Menschen für die Realitäten der Welt schärft und sie zum Einsatz für eine gerechtere, ausgewogenere Welt mit Menschenrechten für alle aufrüttelt. Globales Lernen umfasst entwicklungspolitische Bildungsarbeit, Menschenrechtserziehung, Nachhaltigkeitserziehung, Bildungsarbeit für Frieden und Konfliktprävention sowie interkulturelle Erziehung, also die globalen Dimensionen der staatsbürgerlichen Bildung”.

Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein Verständnis von Bildung, das den Erwerb von Handlungskompetenz ("Gestaltungskompetenz") in den Mittelpunkt stellt, die in Feldern erlernt wird, welche – wie insbesondere der nachhaltige Konsum – ein kritisches Potenzial für die Zukunft aufweisen.

Kooperation

Wir setzen uns für eine Transformation hin zur enkeltauglichen Gesellschaft ein. Dafür gehen wir auch auf Unternehmen und Banken zu, wenn diese einen glaubhaften Entwicklungsprozess durchlaufen und kooperieren im Rahmen dieser Transformation mit ihnen.

Wir wollen mit unseren Projekten Handlungsoptionen aufzeigen, positive Beispiele sichtbar machen, inspirieren, motivieren und anstoßen.

Nachhaltigkeit in der Vereinspraxis

Bei der Planung und Umsetzung der Projekte und Veranstaltungen von Sukuma arts e.V. sowie im alltäglichen Vereinsgeschehen orientieren wir uns an unserem Leitfaden für Nachhaltigkeit in der Vereinspraxis.

1. Kommunikation

Wir achten auf eine gewaltfreie, transparente, nicht ausgrenzende und gendersensible Kommunikation. Es wird bei allen Abstimmungen und Beschlüssen das Konsentprinzip angewandt und die Interessen und Meinungen aller Beteiligten berücksichtigt.

2. Produkt- und Lebensmittelkonsum

Uns ist bewusst, dass Konsumentscheidungen Einfluss auf globale Problemlagen ausüben, deshalb versuchen wir, sozial- und umweltverträglich hergestellte Produkte zu nutzen. Wir beteiligen uns beispielsweise an Tausch-, Schenk-, Reparatur- und Leihnetzwerken und achten auf eine ökologisch nachhaltige Verwendung von Arbeitsmaterialen. Auch unseren Verbrauch von Lebensmitteln gestalten wir bewusst und beziehen diese, soweit möglich, aus biologischer, fairer, regionaler, saisonaler und nicht-tierischer Produktion.

3. Mobilität

Für unsere Arbeitswege nutzen wir vorwiegend die Füße, das Fahrrad, die Bahn oder andere öffentliche Verkehrsmittel. Eingeladene ReferentInnen bitten wir beispielsweise ökologische Reisealternativen zu nutzen. Im Vereinsbesitz befinden sich keine Kraftfahrzeuge. Diese werden bei Bedarf über Carsharing (teilAuto) ausgeliehen.

4. Ressourcenverbrauch

Wir gehen sparsam im Verbrauch von natürlichen Ressourcen (z.B. beim Heizen, Wasser- und Stromverbrauch) um und greifen z.B. auf lokale, bürgereigene Stromanbieter, zurück, die keinen Atomstrom produzieren und regenerative Energiequellen nutzen. Daneben versuchen wir weitestgehend auf unökologische Verpackungsmaterialien zu verzichten und Printmaterialien (Ausdrucke, Flyer, Plakate etc.) zu reduzieren bzw. wieder zu verwenden.

5. Finanzen

Uns ist wichtig, Geld für ethisch unbedenkliche und bevorzugt ökologisch nachhaltige Zwecke einzusetzen. Deshalb haben wir unsere Vereins- und Projektkonten bei einer Bank, die weder mit der Rüstungs- und Atomindustrie noch mit Firmen kollaboriert, die Kinderarbeit in Kauf nehmen und sich weiteren umfassenden Nachhaltigkeitskriterien verpflichtet hat.

Wertekodex

Die folgenden Grundsätze sehen wir als Wertebasis für unsere Arbeit und unsere alltäglichen Entscheidungen und Handlungen.

1. Zielbindung

Wir handeln nach unseren Vereinszielen. Diese sind in der Satzung festgehalten.

2. Ressourcengerechtigkeit

Wir leben empfundene Fairness. Der Beitrag und der Nutzen von jedem/r Sukumero:a steht in einem fair empfundenen Verhältnis. Darüber kann mit der Awareness-Person frei gesprochen werden.

Wir gehen mit unseren gemeinsamen Ressourcen (z.B. Zeit, Raum, Geld) zur Umsetzung der Vereinsziele sorgfältig um und achten darauf, diese nicht zu übernutzen.

3. Transparenz

Wir gestalten sowohl Entscheidungsfindungsprozesse als auch unseren Umgang mit finanziellen Mitteln für Interessierte nachvollziehbar. Dies verwirklichen wir in Jahresberichten und der Protokollierung unserer Treffen. Auf Nachfrage können diese von allen Interessierten eingesehen werden.

Wir fühlen uns verantwortlich für unser Handeln und reflektieren regelmäßig kritisch, inwieweit unsere Vorhaben mit den erzielten Resultaten übereinstimmen. Das ermöglichen wir durch Coachings, Evaluationsprozesse, eine jährliche Zukunftswerkstatt und die Mitgliederversammlung.

4. Achtsamkeit

Wir pflegen einen respektvollen, achtsamen Umgang mit der lebendigen Welt, deswegen lehnen wir Gewalt in jeglicher Form ab. Wir üben uns in gewaltfreier Kommunikation und hören einander zu.

5. Inklusivität

Wir sind offen für Neugierige und Interessierte und binden Menschen mit unterschiedlichem Vorwissen ein. Sei es als Ehrenamtliche:r, Bundesfreiwilligendienstleistende:r, Praktikant:in, Mitglied oder Besucher:in. Wir sehen in der Vielfalt unterschiedlicher Meinungen, Fähigkeiten und Bedürfnisse von Menschen eine Quelle der Inspiration und schaffen Rahmenbedingungen für Gruppenheterogenität. Dabei setzen wir uns für eine pluralistische, konstruktive Debattenkultur ein.

6. Individuen in Gemeinschaft

Wir geben uns in der Gemeinschaft den nötigen Platz, um unsere Bedürfnisse ernst zu nehmen und sie zu erfüllen. Wir leben ein solidarisches und unterstützendes Miteinander. Wir ermutigen jede:n Einzelne:n, seine Grenzen sichtbar zu machen und „Nein“ sagen zu können.

Unser Engagement basiert auf Freiwilligkeit.

7. Unabhängigkeit

Wir sind in unseren Entscheidungen und in der Umsetzung unserer Projekte unabhängig von Parteien, Religion und Wirtschaftsunternehmen.

8. Wissensaustausch

In unserem Verein sind durch die vielen Menschen viel Wissen und Kompetenzen gesammelt. Dies tauschen wir kollegial aus. Dazu nutzen wir den Koordinations-Kreis, Strategiegruppen, das Sukuma-Get Together und Checklisten/Anleitungen, die digital zugänglich gemacht werden. Wissen, welches essentiell für den Fortbestand der Projekte und des Vereins ist, sollte nie bei einer Person allein liegen (Redundanz).

9. Community

Das wichtigste Gut dieses Vereins ist die Gemeinschaft. Die alltägliche Bürogemeinschaft trifft sich Montag bis Donnerstag zum gemeinsamen Mittagessen und findet hier Raum sich informell auszutauschen. Das ist vertrauensstiftend und stärkt die Empathie füreinander.

Für Interessierte und Ehrenamtliche bieten wir Partizipationsmöglichkeiten. Jedes Projekt gestaltet diese passend zum Projektrahmen. Beispiele sind regelmäßige Ehrenamtstreffen der einzelnen Projekte, Newsletter und das projektübergreifende Sukuma Get-Together. Somit ist Raum zum Austauschen, Partizipieren und gemeinsam neue Ideen entwickeln.

10. Entscheidungsfreiheit

Unser Verein wird soziokratisch geführt. Weder Vorstand noch Geschäftsführung können allein Entscheidungen treffen. Unser Gremium dafür ist der Koordinations-Kreis. Hier besprechen wir Themen in der Gruppe und geben Raum Bedenken zu äußern. Dabei spielt es keine Rolle, welche Position die Bedenken äußernde Person im Verein hat. Jede Stimme wird ernst genommen. Unsere Rollenverteilung und Entscheidungsregeln sind klar in der Geschäftsordnung verankert.

In Konfliktfällen folgen wir einem abgestuften Lösungsmechanismus. Wir lösen Probleme je nach Art in geschützten Räumen oder in der Gruppe. Nur wenn dies nicht ausreicht, sind Geschäftsführung und Vorstand gemeinsam vom Koordinations-Kreis befugt eine Entscheidung zu treffen (Leitlinie Konfliktlösung).

Unterstützer*innen

Wir danken unseren Förderern, Sponsoren, Fördermitgliedern und Spender*innen.

Förderer (Auszug)

Sponsoren

Fördermitglieder

Volker Thiele

Spender*innen

Julia Mertens, Jakob Hentschel, Marcus Puschner (Schlump-Chili e.K.)

Transparenz

Der Sukuma arts e.V. wird 2017 die "Initiative Transparente Zivilgesellschaft" unterzeichnen und folgende Inhalte öffentlich zugänglich zu machen:

Auszeichnungen

Unsere Bildungsarbeit wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Ein Auszug:

Jahresberichte

Unsere Jahresberichte:
Jahresbericht 2018

Struktur und Transparenz

Unsere Satzung
Unsere Geschäftsordnung
Unsere Selbstverständnis