Utopien zum Mitmachen

Umundu- Festival: Utopien zum Mitmachen

Es hat sich einiges getan in der letzten Zeit…

Nicht nur das Logo des Umundu Festivals zeigt sich in einem neuen Design, auch an dem Konzept des diesjährigen Umundu- Festivals wurde kräftig gefeilt. In dem 10- jährigen Jubiläum dreht sich im Oktober 2018 alles um Utopien. Das besondere an dem Fokusthema ist, dass ihr euch bei der Ausgestaltung des Programms noch intensiver mit einbringen könnt. Dazu wird es am 26. April einen Beteiligungsworkshop in der Grünen Ecke am Bischofsweg geben, zu dem ihr herzlich eingeladen seid um eure Ideen und Aktionen zum nachhaltigen Wandel vorzustellen. Wie immer sind auch in diesem Jahr die Koordinatoren noch auf der Suche nach interessanten Beiträgen für das Symposium sowie für die Festivalwoche. Möchtet ihr auch gern mal als Redner im Rampenlicht stehen oder euer nachhaltiges, innovatives Unternehmen auf dem Festivalmarkt präsentieren? Dann meldet euch auf der Website des Umundu- Festivals einfach an. Dort findet ihr auch weitere Infos und News.

Auf dem Foto ist ein Mann zu sehen, der eine Rede hält.Einen besonderen Veranstaltungstipp möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten. Morgen Abend findet nun endlich der lang ersehnte Vortrag von Stephan Lessenich mit anschließender Podiumsdiskussion im Deutschen Hygiene- Museum Dresden statt. Der Direktor des Instituts für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, der im Jahr 2016 das Buch „Neben uns die Sintflut“ veröffentlicht hat, berichtet über den Klimawandel und die globale Ungleichheit. Zu Gast wird auch der Klimatologe Stefan Rahmstorf sein. Das Event wird in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert. Um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an email hidden; JavaScript is required oder Tel. 0351 – 8 04 68 04 wird
gebeten.

Save the date:

  • Neben uns die Sintflut- Klimawandel und globale Ungleichheit:
    19. April 2018 im Deutschen Hygiene- Museum Dresden von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr
  • 3. Beteiligungstreffen- Gestaltung der Festivalwoche:
    26. April 2018 in der Grünen Ecke am Bischofsweg von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr

Zukunftsstadt für einen Tag

Zukunftsstadt für einen Tag

Ein neues Projekt geht an den Start

Was passiert, wenn man große Unternehmen schon heute unter strenge Nachhaltigkeitskriterien stellt, sozusagen die Zukunft „per Knopfdruck“ erprobt?
Nichts weniger als das haben wir mit unserem neuen Projekt „Zukunftsstadt für einen Tag“ vor. In unserem Projekt-Beitrag zum Stadtentwicklungswettbewerb
Zukunftsstadt Dresden
sollen sich zwischen 2019 und 2021 drei Dresdner Kultur- oder Versorgungsbetriebe sowie privatwirtschaftliche Unternehmen dieser großen Herausforderung stellen. Nach einem Jahr der Vorbereitung werden die Betriebe eine Woche lang strenge Nachhaltigkeit erlebbar machen, für die eigenen Mitarbeiter*innen, aber auch für die Öffentlichkeit. Mit Unterstützung von Forscher*innen, Nachhaltigkeitsexpert*innen sowie Unternehmensberater*innen entwickeln sie zudem einen „Transformationsplan 2030“. Die Erkenntnisse sollen auf weitere Unternehmen anwendbar sein und das Konzept eines „Zukunftstages“ auf weitere Akteure übertragbar machen. Wir hoffen nun, dass dieses Konzept die Jury des Zukunftsstadt-Teams ebenso begeistert, wie es uns motiviert. Klarheit darüber werden wir Ende Mai haben. Daumen drücken!

SoC Auftakt 2018 – Nachhaltig Wirtschaften?

SoC Auftakt 2018 – Nachhaltig Wirtschaften?

Change by Design not by Desaster!

In unseren gewohnten Wirtschaftsmodellen liegen die Ursachen aktueller klimatischer und sozialer Krisen. Drängende Zukunftsfragen mit einem bloßen „Weiter so!“ zu beantworten, wäre fatal. Wir stoßen an unsere natürlichen Grenzen und brauchen dringend Erfolgsgeschichten anderer Wirtschaftsweisen.

SoC 2018 sucht Geschichten des Wandels aus der Wirtschaft

Ein Abend mit lokalen Unternehmer*innen und genannten Expert*innen aus den Bereichen Unternehmensberatung, Nachhaltigkeitsbewertung und Crowdfunding. Lokale Initiativen und Interessierte, die das dringende Gefühl eines Wandels in der Wirtschaft verspüren, sind herzlich eingeladen.

Wir sehen alle die Notwendigkeit alternativer Wirtschaftsweisen. Geeint in diesem Gefühl stehen wir doch an unterschiedlichen Punkten: Die einen beschreiten bereits Wege, nach welchen die anderen noch suchen. Wertvoll sind an dieser Stelle die Erfahrungen der anderen – ganz gleich, ob es sich um Geschichten des Erfolgs oder der Hindernisse handelt.

An dem Abend möchten wir gemeinsam Wege und Potentiale nachhaltiger Wirtschaftsweisen entdecken und kritisch hinterfragen. Andreas Huber (Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft Club of Rome) wird uns dazu motivieren, Veränderungen als Chance zu begreifen und diese Wege aktiv zu gestalten. In kleinen Gruppen könnt ihr euch dann mit den Nachhaltigkeitsexpert*innen austauschen und mit lokalen Unternehmer*innen und Aktiven vernetzen. Ihr werdet unsere Filmemacher*innen treffen und könnt eure Ideen und Erfahrungen zu nachhaltigeren Wirtschaftsweisen einbringen. Fruchtbare Ansätze verfilmen wir diesen Sommer für Kinos, Festivals und Social Media.

Auf dem Plakat ist ein Geschäftsmann mit einem Pappfisch in der Hand zu sehen.Wann: Donnerstag 03.05.2018 von 19:30 – 22:00 Uhr

Wo: Impact Hub auf der Bayrischen Str. 8

Veranstalter: Stories of Change & Sukuma arts e.V.

Opener: Andreas Huber (Deutsche Gesellschaft Club of Rome)

Weitere Expert*innen: (to be continued)

Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Euch!

Zur Volksabstimmung in Ecuador

Gesellschaftsvertrag mit der Umweltbewegung oder Pakt mit der Rohstoffindustrie?

Zur Volksabstimmung in Ecuador über Ölförderung und Minenabbau

Lenín Moreno, der neue Präsident Ecuadors, ordnete eine Volksabstimmung an, um den von seinem Vorgänger Rafael Correa verursachten Schaden nach eigener Aussage wieder „gerade zurichten“, und sich so mit der Zivilgesellschaft und ihren Forderungen zu verbünden. Am 4. Februar dieses Jahres offenbarte eine überwältigende Mehrheit der Ja-Stimmen erneut das Umweltbewusstsein der ecuadorianischen Gesellschaft. Die Fragen zum Thema Umweltschutz erhielten 70 Prozent Zustimmung. Gleichzeitig waren sie so mehrdeutig formuliert, dass sie dennoch eine Ausweitung der Erdölförderung im Yasuní-Nationalpark nach sich ziehen könnten, was die Ausblutung der indigenen Völker des Landes durch den Bergbau bedeuten könnte.

(Übersetzung aus dem Spanischen von Anne Ursinus und Josephine Koch)

Die seit Jahrzehnten bestehende Rohstoffausbeutung in Ecuador hat zu einer immensen Umweltzerstörung geführt. Gleichzeitig zeichnet sich das Land durch eine enorme biologische Artenvielfalt und die Anerkennung des Selbstregierungsrechts verschiedener kultureller Nationen (Plurinationalität) aus. Dies alles schuf ideale Rahmenbedingungen für ein wachsendes Umweltbewusstsein einerseits und Konflikte um die Rohstoffförderung andererseits. Internationale Bekanntheit erlangte z. B. der Prozess gegen den Ölkonzern Chevron-Texaco, die Verteidigung des Gebietes um Sarayaku, der Kampf gegen den Megabergbau und die Erklärung der Rechte der Natur, aber vor allem auch die Yasuní-ITT-Initiative (2007 bis 2013) zum Schutz des Yasuní-Nationalparks.

Nach der enttäuschenden Beendigung der Yasuní-ITT-Initiative durch Präsident Correa zerbrach damit auch eine der wichtigsten und symbolträchtigsten Abmachungen mit der ecuadorianischen Gesellschaft, dem Schutz der Natur Vorrang vor ökonomischen Interessen zu gewähren. Ziel der Initiative war es, die Förderung von 900 Millionen Barrel Erdöl in einem der artenreichsten Gebiete der Welt und Heimat unkontaktierter, indigener Völker zu vermeiden. Correa beugte sich jedoch dem Druck der Rohstoffwirtschaft und offenbarte damit seine wahre politische Strategie: Die ‚Entwicklung’ des Landes zu Lasten des Yasuní-Regenwaldes und seiner BewohnerInnen voranzutreiben.

Das Aussterben der Demokratie

Getrieben von ihrem Unmut über die Erdölförderung im Yasuní-Nationalpark schloss sich eine Vielzahl von EcuadorianerInnen im August 2013 zusammen, um eine Volksabstimmung über folgende Frage zu initiieren: „Sind Sie damit einverstanden, dass das Erdöl im Yasuní-Nationalpark auf unbestimmte Zeit unter der Erde bleiben soll?“. Die Initiative Yasunídos entstand. Nichtsdestotrotz erklärte die ecuadorianische Wahlbehörde die dafür gesetzlich notwendigen, gesammelten Unterschriften fälschlicherweise für ungültig und verhinderte somit die Volksabstimmung. Dies führte zu heftiger Kritik an der Regierung Correa und ihrem autokratischen Regierungsstil. Am Ende der Präsidentschaft Correas blieben die Forderungen der UmweltschützerInnen nicht nur unbeachtet, sie verschärften sich. Infolgedessen war die Präsidentschaftswahl im Februar 2017 für Yasunidos ein wichtiger Moment, um die öffentliche Debatte über den Umweltschutz zu intensivieren.

Neuer Präsident – neue Volksabstimmung

In dieser komplexen Situation entstand die Medienkampagne ‚7 Punkte für die Yasunisierung der Präsidentschaftsdebatte‘. Sie sollte die KandidatInnen unter Druck setzen und auf folgende drängende Forderungen aufmerksam machen: Den Stopp des Megabergbaus, den notwendigen Übergang zum Post-Erdöl-Zeitalter, die dringende Stärkung der direkten Demokratie, eine Amnestie für UmweltschützerInnen, die Verhinderung des Ethnozids an den indigenen Gruppen und die fortschreitende Umweltzerstörung im Yasuní-Nationalpark, die Ablehnung jedweder Tierquälerei, die Sicherstellung der Ernährungssouveränität und den Schutz der Wälder überall im Land.

Als Lenín Moreno das Amt als neuer Präsident Ecuadors antrat, schlug er eine Volksabstimmung über 7 Fragen vor, die am 4. Februar 2018 mehrheitlich mit Ja beantwortet wurden. Inhalt dieser Fragen war z. B. die Aufhebung der unbegrenzten Wiederwahlmöglichkeit des Präsidentenamts, die Neustrukturierung des unter der Vorgängerregierung mangelhaft funktionierenden Rates für Bürgerbeteiligung und soziale Kontrolle oder die Abschaffung des Gesetzes über Kapitalgewinne. Andere Fragen betrafen die Nichtverjährung von Sexualstraftaten, das Verbot der Bekleidung politischer Ämter für Personen, die wegen Korruption schuldig befunden wurden und das Förderverbot von Erzen und Metallen in Schutzgebieten und städtischen Zentren sowie die flächenmäßige Vergrößerung des für unantastbar erklärten Gebietes und eine Einschränkung der Erdölförderung im ‚Block 43‘ des Yasuní-Nationalparks (1). Letztere beiden Fragen sollten dem Bedürfnis des sich nach Gerechtigkeit sehnenden Volks, über die Forderungen der Umweltbewegung abzustimmen, Rechnung tragen. Jedoch fehlte es an einem ernsthaften Bemühen um eine Minderung des blutigen Kriegs gegen den Extraktivismus – einem Wirtschaftsmodell, das zwar die Entwicklung eines Landes fördern soll, aber auf einer hohen Abhängigkeit vom intensiven Abbau natürlicher Ressourcen beruht, welche meist unverarbeitet an das Ausland verkauft werden.

(1): https://www.telesurtv.net/english/news/Yes-Ecuador-Referendum-Correa-20180204-0030.html

Warum werden die Fragen zum Thema Umwelt kritisiert?

Obwohl die Frage über den Yasuní-Nationalpark „Sind Sie damit einverstanden, die unantastbare Zone um mindestens 50.000 Hektar zu erweitern und die von der Nationalversammlung genehmigte Fläche zur Erdölförderung im Yasuní-Nationalpark von 1.030 Hektar auf 300 Hektar zu begrenzen?“ wieder zu mehr nationaler und internationaler Aufmerksamkeit über die Yasuní-Problematik führte und die Diskussion um ein Post-Erdöl-Zeitalter neu entfachte, war die Debatte doch ungenügend. Denn wieder ging es nicht um einen Stopp der 350 Ölbohrungen im ‚Block 43‘ des Yasuní. Die Frage enthielt lediglich eine willkürliche Zahl zur ‚Begrenzung‘ des betroffenen Fördergebietes und zur Vergrößerung der unantastbaren Zone – dem Territorium der indigenen Völker, die in freiwilliger Abgeschiedenheit leben – mit nicht näher beschriebenen Strategien, Maßnahmen und Flächenangaben. Angesichts dieser Ungewissheit verlangte Yasunídos eine Klärung durch das ecuadorianische Verfassungsgericht. Eine Antwort des Gerichts blieb jedoch aus. Bekannt ist allerdings, dass die aktuellen Erdöläktivitäten weit über die genehmigte Fläche hinausgehen.

Auch die Frage zum Minenabbau „Sind Sie damit einverstanden, dass die Verfassung der Republik Ecuador geändert wird, um die Förderung von Erzen und Metallen in Schutzgebieten, unantastbaren und städtischen Zonen (…) ausnahmslos zu untersagen?“ ist mit Hinblick auf den aktuellen, blutigen Kampf gegen den Bergbau in Ecuador unzureichend. Beispiele dafür sind die staatlichen Bergbauprojekte in Tundayme, iNankints, Kutukus, Panantza-San Carlos und Intag, nordwestlich von Quito. Fraglich ist, ob das Ziel dieser Frage tatsächlich darin liegt, die Bergbaukonflikte zu lösen. Tatsächlich schließt die Formulierung der Frage eine Fläche von mehr als 11.000 Hektar (2) geschützter und städtischer Gebiete ein, die sich mit bereits bestehenden Bergbauprojekten überschneiden.

Zugleich führt die Beschränkung der Problematik auf dichtbevölkerte und geschützte Gebiete dazu, dass andere ökologisch und sozial verwundbare Landstriche schutzlos ihrem Schicksal überlassen werden. Dabei handelt es sich um Gemeinden mit weniger als 2.000 EinwohnerInnen oder auch um Biosphärenreservate.

(2): https://geografiacriticaecuador.org/2018/01/19/analisis-del-alcance-de-la-pregunta-sobre-mineria-en-el-referendum/

Das ecuadorianische Volk fordert mehr Ökologie und weniger Extraktivismus

Mit der triumphalen Mehrheit der Ja-Stimmen wird das Umweltministerium ein Gutachten zur Prüfung der Verringerung des Erdölförderungsgebietes im Yasuní-Nationalpark innerhalb von 120 Tagen ab dem 16. Februar 2018 erarbeiten. Das Gutachten soll Sachberichte der Ministerien für Justiz, fossile Brennstoffe und Umwelt enthalten und anscheinend auch die Zivilgesellschaft einbeziehen. Der Versöhnungskurs wird allerdings durch die Tatsache zunichte gemacht, dass der Minister für fossile Brennstoffe am 4. Februar die 11. Ausschreibungsrunde für Erdölfördermaßnahmen mitten im Amazonasgebiet Ecuadors im Urwald bestätigte.

Derweil bleiben Yasunidos und die BefürworterInnen der Umweltbewegung wachsam und kampfbereit. Nach Verstreichen der 120 Tage werden sie eine Erklärung darüber fordern, wo die mindestens 50.000 Hektar zur Vergrößerung der unantastbaren Zone und das Gebiet zur Erdölförderung wirklich liegen. Die tatsächlich betroffene Fläche muss klar bestimmt werden. Es bedarf also eines Plans zur Wiederherstellung des Parks, aber auch zur Verringerung der Erdölfördermaßnahmen, da diese zu Menschenrechtsverletzungen und zur Zerstörung der Natur führen.

Die EcuadorianerInnen haben sich in der Volksabstimmung klar für den Schutz der Natur ausgesprochen. Damit fordert das Volk einen nutzbringenden Pakt mit der Umweltbewegung, nicht mit der Rohstoffindustrie, ein. Es ist ein Aufruf zur gesellschaftlichen Einigung, wie sie laut Verfassung vorgesehen ist, anstelle von hinterhältigen Verwirrungsstrategien, die soziale Konflikte provozieren und eine Zerschlagung der ecuadorianischen Umweltbewegung anstreben.

Elena Gálvez und Jorge A. Espinosa
(Die AutorInnen sind SprecherInnen von Yasunídos)

Sukuma arts e.V. wird die Umweltbewegung in Ecuador wie bisher aufmerksam verfolgen. Fakt ist, dass die Unterstützer*innengruppe in Deutschland weiterhin mit den Aktivist*innen vor Ort an einem Strang ziehen wird.

Headerfoto: Yasunidos

 

Streetfood in der Markthalle im Frühling 2018

Streetfood in der Markthalle im Frühling 2018

Am 28.04.2018 von 12:30 bis 20:30 Uhr in der in der Neustädter Markthalle, Metzer Straße 1 in Dresden

Der große Streetfood-Hype scheint vorbei und diverse andere (nicht nachhaltig-orientierte) Street Food Märkte in Dresden führen vermutlich dazu, dass die Besonderheit einer solchen Veranstaltung abnimmt. Veränderungen gab es bei uns auch innerhalb des SFM-Teams: Im vergangenen Jahr mussten wir uns von einigen Teammitgliedern verabschieden, bei denen es beruflich in eine andere Stadt ging oder andere Schwerpunkte gesetzt werden mussten. Umso mehr freuen wir uns, dass die Lücken, die entstanden sind, schnell wieder mit lieben, motivierten Menschen gefüllt werden konnten. So besteht das Team aus aktuell sieben Leuten: Anni, Annemarie, Antje, Marie-Luise, Lydia, Stephan und Vanessa.

Gemeinsam sehen wir diese Veränderungen als Chance! Unser Alleinstellungsmerkmal möchten wir noch mehr unterstreichen: ausgewählt, regional, nachhaltig – so soll Streetfood in Dresden unserer Meinung nach sein. Im Herbst konnten wir beim Markt das Informations- und Bildungsangebot im Rahmenprogramm ausbauen. Daran soll 2018 angeknüpft werden. Zudem wird es mehr Abwechslung bei den Speisen geben. Rund 20 etablierte Restaurants, Food- Start- ups und Hobbyköch*innen präsentieren ihre handgemachten und kreativen Leckereien. Mit dabei sind Streetfood- Gerichte aus aller Welt, wie kanadische Poutine, japanische Reisdreiecke, indisches Chaat und vegane russische Klassiker. Jeder der Teilnehmenden erzählt dabei seinen eigenen Weg zu mehr Nachhaltigkeit in der Gastronomie. Allen gemeinsam ist, dass sie weitgehend regionale Produkte verwenden und auf Fairness und Saisonalität achten. Mit dem Start in den Frühling ist wieder Zeit für Streetfood in der Markthalle. Wir freuen uns schon auf euch!

Zwei Teilnehmer des Streetfoodmarktes präsentieren ihre Waren.
Foto: Alexander Peitz

Übrigens…

Wir suchen noch Helfer*innen: Hilfe ist überall gefragt, erwünscht und gebraucht, sei es beim Auf – oder Abbau, während des Marktes hinter der Bar oder als Ordnungsdienst. Helfer*innen bekommen hier mehr Infos und können sich anmelden. Während der Schicht könnt Ihr Euch an unserem Backstage-Büffet bedienen. Außerdem gibt es für jede*n fleißige*n Helfer*in eine Essensmarke, mit der Ihr Euch auf dem Markt etwas Leckeres aussuchen könnt.

 

 

Praktikumsplatz für das Umundu- Projekt

Praktikumsplatz für das Projekt „Umundu- Festival“

Stellenausschreibung

Du hast Lust das Umundu- Festival in Dresden mit verschiedenen Bildungsangeboten im Bereich der nachhaltigen Entwicklungen hautnah zu erleben und aktiv mitzugestalten? Rund 50 verschiedene Veranstaltungen (Vorträge, Filme, Workshops, Ausstellungen & Marktplatz) warten auf Deine Unterstützung. Vor allem in der Öffentlichkeitsarbeit brauchen wir Deine Mitwirkung. Du hast Interesse? Schreib eine kurze Mail, warum du dabei sein möchtest & Lebenslauf an Siv-Ann (email hidden; JavaScript is required).

Der Verein Sukuma arts e.V. beabsichtigt einen Praktikumsplatz idealerweise ab Mai 2018 für eine Dauer von zwei bis sechs Monaten zur Mitarbeit im Netzwerk- und Bildungsprojekt Umundu- Festival zu besetzen. Das
Umundu- Festival mit dem diesjährigen Thema Utopie findet vom 28. September bis 6. Oktober statt. Sukuma macht Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragestellungen zur Aus- und Mitgestaltung eines sozial- ökologischen Wandels im Sinne des Agenda21-Programms oder der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs).

In einem motivierten und bunten Team aus haupt- und ehrenamtlich Engagierten kannst du vorrangig die Öffentlichkeitsarbeit betreuen und auch gern in die anderen Projektbereiche reinschnuppern:

  • Öffentlichkeitsarbeit (Webseiten- und Facebookbetreuung, Verfassen von Pressetexten, Emailkommunikation mit Netzwerkpartnern, Unterstützung der Gestalterin bei der Postkarten- und Plakatgestaltung, Pressekonferenzausgestaltung, …)
  • inhaltliche Kuratierung / Konzeptionierung
  • Symposium und Festivalmarkt
  • Festivalwoche / Zusammenarbeit mit NetzwerkpartnerInnen
  • Film-/Ausstellungsrecherche

Die Bewerbung mit einem kurzen Motivationsschreiben und einem Lebenslauf bitte per E-Mail an email hidden; JavaScript is required senden. Weitere Fragen beantworten wir gerne telefonisch unter 0351 / 26277179.

Wir freuen uns auf Dich!

Co- Koordination Umundu- Festival

Bundesfreiwilligendienststelle beim Umundu- Festival

Stellenausschreibung Bundesfreiwilligendienst

Du hast Lust das Umundu-Festival in Dresden mit vielen verschiedenen Bildungsangeboten im Bereich der nachhaltigen Entwicklungen hautnah zu erleben und aktiv mitzugestalten? Zu kommunizieren macht Dir Spaß und soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter sind Dir nicht fremd? Rund 50 verschiedene Veranstaltungen (Vorträge, Filme, Workshops, Ausstellungen & Marktplatz) warten auf Deine Unterstützung.

Wir beabsichtigen ab 1. Juli 2018 eine Bundesfreiwilligendienststelle zur Mitarbeit im Netzwerk- und Bildungsprojekt „Umundu-Festival“ für eine Dauer von 6 bis 18 Monaten zu besetzen. Das Festival mit dem diesjährigen Fokusthema „Utopie“ findet vom 28. September bis 6. Oktober statt. Der Verein Sukuma arts e.V. macht Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im Mittelpunkt unserer Projekte stehen der Kompetenzerwerb für nachhaltiges Handeln im Alltag sowie Fragestellungen zur Aus- und Mitgestaltung eines sozial-ökologischen Wandels im Sinne des Agenda21-Programms und der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs).

In einem motivierten und bunten koordinierst Du mit fünf weiteren ProjektmitarbeiterInnen das Projekt Umundu-Festival. Zu Deinen Aufgaben gehören unter anderem:

  • klassische Öffentlichkeitsarbeit & Betreuung sozialer Netzwerke
  • Koordination von und Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen
  • inhaltliche Themenerarbeitung & kreative Mitwirkung bei Gestaltungsfragen
  • Betreuung verschiedener Projektbereiche (Markt, Symposium, Festivalwoche, Filmprogramm, Ausstellungen)
  • Moderation, Protokollierung, Organisation von Treffen

Wir freuen uns über eine*n Bewerber*In, die/der sich für Bildungsarbeit im Bereich nachhaltige Entwicklung begeistert, Spaß an der Arbeit im Team hat und sowohl gemeinschaftlich als auch eigenständig Lösungen für anstehende Herausforderungen und Probleme entwickeln kann. Gute kommunikative Fähigkeiten in Wort und Schrift, sowie Erfahrungen beim Schreiben kurzer aussagekräftiger Texte sind willkommene Kompetenzen, die unsere Arbeit bereichern. Die Stelle ist auf etwa 30h/ Woche ausgeschrieben. Individuelle Arbeitszeitmodelle sind nach Wunsch und Absprache möglich. Arbeitsort ist Dresden. BewerberInnen mit Beeinträchtigung werden bei ansonsten gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bitte schicke Deine Bewerbung mit einem kurzen Motivationsschreiben und einem Lebenslauf per E-Mail bis spätestens 20. April 2018 an email hidden; JavaScript is required. Bewerbungsgespräche sind gegenwärtig in der Woche vom 23. April geplant. Eine Entscheidung über die Besetzung wollen wir bis 30. April treffen.

Hinweis:

Das Mindestalter für BewerberInnen ist 27 Jahre. Die Vergütung einer Bundesfreiwilligendienststelle beläuft sich auf 250 € Taschengeld oder 200 € Taschengeld plus dem aktuellen Regelsatz zur Grundsicherung (HartzIV). Außerdem bist Du während Deiner Dienstzeit sozialversicherungspflichtig versichert und erhältst einen Ehrenamtsausweis, mit dem Du bei vielen Kultureinrichtungen Ermäßigung erhältst. Weitere Infos unter: www.bundesfreiwilligendienst.de Weitere Fragen beantworten wir gerne telefonisch unter 0351 / 26 27 71 79.

Wir freuen uns auf Dich!